Eine lose Sammlung zu Themen, die mit (m)einem interaktiven Whiteboard zu tun haben. Hauptsächlich geht es um Software, die von Grundschülern am und mit dem Smartboard genutzt werden kann.
Und hier ein neues “Belohung-vor-den-Ferien-Leckerli”:
Das Puzzle-Spiel World of Goo von 2D Boy erschien im Oktober 2008 und ist für Windows, Mac und Linux erhältlich.
Mit kleinen Bällen (den goos) muss ein Weg zu einem Rohr gebaut werden. Dabei verbinden sich die Goos auf Grundlage der Spielphysik miteinander zu “wabernden” Gebilden. Das Rohr muss schließlich eine bestimmte Anzahl Bälle einsaugen.
Das Spiel ist kostenpflichtig, die kostenlose Demoversion bereitet aber über einen langen Zeitraum enorm viel abwechslungsreichen Spielspaß.
Besonders schön ist es, wenn man die quirligen Bälle mit den Fingern am SMART-Board einfängt und an die gewünschte Stelle bugsiert.
[Software für PC, Mac, Linux, Sprache: englisch] [Von mir eingesetzt ab Klasse 3] [2D Boy]
Papervision3D hat eine Unterwassersimulation veröffentlicht, die einfach toll auf dem SMART-Board aussieht. Mit dem Finger kann man intuitiv den Blick schwenken, um den umherschwimmenden Fischen zu folgen oder einen Fisch auswählen und ihn automatisch verfolgen.
Eine rote Kugel soll in einen bestimmten Bereich transportiert werden. Die Kugel selbst ist passiv und reagiert auf ihre Umwelt.Mittels weiterer (rotierender) Kugeln und Verbindungselementen kann ein Gebilde konstruiert werden, so dass die Aufgabe bewältigt werden kann. Die ersten Levels sind als Anleitung (englisch) konzipiert, die aber selbsterklärend ist und übersprungen werden kann. Sobald das Spielprinzip vestanden ist, können auch Grundschulkinder eigenständig arbeiten, da das Spiel ohne Menüs auskommt und die Symbole selbsterklärend sind.
[benötigt flash, Sprache: englisch] [Von mir eingesetzt ab Klasse 7, geht aber auch früher]
Der Programmierer von Maker World hat sich von verschiedenen Projekten inspirieren lasen – maßgeblich von Crayon Physics.So ist es auch hier Ziel, einen Ball durch eine “quasi physikalisch reagierende Welt” zu bewegen und dabei Sterne einzusammeln.
Anders als bei Crayon Physics Deluxe (oder auch Crayon Physics) wird der Ball aber mittels der Tastatur nach links und rechts gesteuert. Rampen und Ähnliches zum Erreichen des Ziels können direkt am interaktivem Whiteboard gezeichnet werden. Es ist also Teamwork und Kommunikation gefragt: Ein Kind kann wunderbar am interaktiven Whiteboard die Rampen etc. bauen während das andere Kind den Ball kontrolliert.
Der Downloadlink ist unter dem Beitrag vom 1. Dezember 2007 zu finden.
[Software für PC, Sprache: englisch] [Von mir eingesetzt ab Klasse 2 für jeweils 2 Kinder]
[Videomaterial: vom Programmierer erstellt]
So viel Spaß Crayon Physics Deluxe am PC macht – für das “schnelle Spiel am Smart-Board” muss ich mein euphorisches letztes Posting leider doch revidieren: Die alte “Konzeptdemo” erscheint mir für den Unterricht besser geeignet und ist darüberhinaus kostenlos.
(Notfalls im sich öffnenden Blog des Programmierers nach dem Beitrag vom “Friday, June 1st, 2007″ suchen).
Woran liegt es? In der ersten Demoversion
sind die Level sind nicht so verspielt, d.h.
alle Level sind mit den gleichen zu zeichnenden Flächen (ausschließlich Rechteck und Kreis) zu lösen,
das nächste Level startet sofort (es wird nicht der Umweg über “die Insel” genommen),
es muss (teilweise) mehr “um die Ecke gedacht werden”,
das neue Crayon Physics Deluxe ist mehr als eine Art Sandbox zu verstehen, in der “der Weg” das Ziel ist – und der sollte “ausgereizt” werden, um Crayon Physics Deluxe gerecht zu werden.
Fazit: Ich werde für das “schnelle Spiel” die alte “Konzeptdemo“ benutzen und möglicherweise in ausgewählten Situationen die (kostenpflichtige) Deluxe-Version wählen.
[Software für PC, Sprache: englisch] [Von mir eingesetzt ab Klasse 2]
[Videomaterial: vom Programmierer erstellt]
Ein absolutes Lieblingsspiel: Das 2D Puzzle-Spiel Crayon Physics Deluxe. Eine Kugel muss mittels “quasi physikalischer Gesetzmäßigkeiten” in Bewegung gebracht werden und Sterne “einsammeln”. Dabei gibt es immer verschiedene Lösungswege und der vermeintlich direkte Weg führt nicht immer zum Ziel.
Seit Mitte 2008 habe ich nun ein interaktives Whiteboard der Firma SMART Technologies in meiner Grundschulklasse.
Es mangelt nicht an nützlichen Einsatzzwecken für ein solches Board. Kleine Spielereien und andere sinnvolle Einsatzmöglichkeiten neben dem normalen Unterricht bereiten ebenso viel Freude.
Da ich im deutssprachigem Internet diesbezüglich keine passende Anlaufstelle gefunden habe, werde ich in unregelmäßigen Abständen Beispiele für die etwas "andere Arbeit mit dem Board" veröffentlichen.
Es werden sich ältere und neuere Software / Angebote aus dem Internet mischen. Mal sehen, wohin das mit der Zeit führt.