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Whiteboard “zweckentfremdet” – abpausen leichtgemacht

24. März 2010

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Unser Indianerprojekt schreitet voran. Die Präsentation der Arbeitsergebnisse in Plakatform wird nach und nach in Angriff genommen und es stellte sich die Frage, wie wir die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus in ansprechender Form und Größe auf dem Flur darstellen können.

Die Reiseroute der Expedition hatten die Kinder in einer der vergangenen Stunden bereits am SMART-Board erarbeitet und so war der weitere Weg so spontan wie naheliegend:

“Papier ans Board kleben und nachzeichnen!”


zaubertafel_vollbildmodusDamit die Objekte beim Zeichnen nicht verrutschen, haben wir sie in der Notebook-Software “verankert”. Anschließend noch auf Vollbildmodus gestellt und schon konnte es losgehen. Die Parallelklasse hat eine Kopie der Notebook-Datei erhalten und konnte so zeitgleich den amerikanischen Kontinent im identischen Maßstab zeichnen.

zaubertafel_abpausen_stiftAus Angst, ein Filzstift könnte durch das Papier auf das Board abfärben, malten wir zuerst nur mit dem Bleistift vorsichtig die Konturen auf dem Papier nach.

Um nicht zu viel Druck auszuüben und ausversehen doch mit der Bleistiftspitze durch das Papier zu stoßen, fassten wir ihn am Ende an und konnten so ohne Gefahr für’s Board arbeiten.

Schnell war die Board-Arbeit fertig! Dann legten wir das Papier auf den Boden und konnten so mit einem dicken Stift die Küstenlinien kontraststark nachmalen und die Karte farblich gestalten.zaubertafel_abpausen_02zaubertafel_abpausen_03

Die so entstandenen Landkarten hängten wir im Flur zwischen den Klassenräumen auf. Dort warten sie auf die letzten Feinheiten (Reiseroute mit Wollfaden, …).

Schon jetzt haben die Landkarten viele neugierige Blicke auf sich gezogen. :-)

 

Jan Koop Kunst & Co, SMART Board , , , , , ,

Wordle – gibt es Alternativen?

4. März 2010

Mir ist aufgefallen, dass ich “Wordle” im Unterricht regelmäßig nutze. Gerade nehmen wir in Sachunterricht das Thema “Indianer” durch und ich möchte den Kindern mittels “Wordle” deutlich machen, wie sich ihr Wortschatz in Bezug auf das Thema erweitert hat. Dazu hat mir zu Beginn der Einheit jedes Kind in einer eMail alle Wörter geschrieben, die ihm zum Thema eingefallen sind. Die Begriffe habe ich in “Wordle” kopiert und das Ergebnis hängt als Plakat vor dem Klassenraum.

Nach Abschluss der Einheit wiederholen wir das und vergleichen die “Wort-Wolken”. Schon jetzt kommen laufend Meldungen, welche Wörter auf dem Plakat noch fehlen. :-)

 

Am 1.03.2010 schrieb Jonathan Feinberg im Wordle-Blog leider Nachdenkliches:

On Saturday evening, I received an email concerning a perceived trademark infringement on the part of the Wordle web site. In the spirit of "better safe than sorry", I took the site down right away. [Wordle Blog]

Nach einem Tag war “Wordle” wieder am Netz.

Dennoch habe ich dies zum Anlass genommen, nach Alternativen zu suchen.
Das Ergebnis vorweg: “Wordle” ist und bleibt mein Spitzenreiter!

 

 

 

zaubertafel_wordleWordle: Zu den Möglichkeiten von Wordle habe ich hier bereits geschrieben.  Die einfache Texteingabe und –übernahme ist vorbildlich und die übersichtlichen “Farb-Sets”, die Möglichkeit der vorgegebenen Verteilung der Wörter im Raum (eher horizontal, vertikal, …) und das exellente Schriftbild runden das Angebot ab.
Der Dienst benötigt keine Anmeldung und gibt sich schlicht und unaufdringlich.

Tipp: Um mehrere Worte (z.B. eine Frage oder Behauptung) als Satz anzeigen zu lassen, kann man einfach die Wörter mit ~ verbinden (Dies~ist~ein~Beispiel).

[benötigt Java]

 

zaubertafel_manyeyesMany Eyes: Der Dienst von Wordle ist in Many Eyes integriert, so dass möglicherweise ein “Backup-System” zur Verfügung steht. :-) Es stehen jedoch nur zwei Schriften zur Auswahl und die (Farb-)Gestaltungsmöglichkeiten sind eingeschränkter. Die Visualisierungfläche ist dafür breiter als Wordles.
Many Eyes ist das Schweizer Taschenmesser unter den vorgestellten Diensten. Datenmaterial aus Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation bereitet der Dienst hübsch auf und visualisiert sie auf vielfältigste Art und Weise (Tree-Maps, Phrasen-Netze, Diagramme, Karten für regionale Bezüge, soziale Beziehungsnetze …).
Bei Many Eyes werden die eingegebenen Daten allen Nutzern zur Verfügung gestellt – Privates ist somit tabu.
Der Dienst setzt eine kostenlose Registrierung voraus.

[benötigt Java]

 

zaubertafel_abcyaABCya!: Der Dienst bietet eine ähnliche Funktionalität wie Wordle – neun verschiedene Schriftarten, Farb-Presets und die Möglichkeit, die Schrift horizontal, senkrecht oder gemischt anzuordnen.
Zusätzlich kann man die Wort-Wolke als Grafik abspeichern.

Zwei Dinge stören mich jedoch:

  1. Das Browserfenster wird ungefragt auf die volle Bildschirmauflösung vergrößert,
  2. Das Ganze ist quietschbunt!
  3. Der Dienst benötigt keine Anmeldung.

     

zaubertafel_wordshiftWordshift: Die Wörter werden horizontal angeordnet und können auf- bzw. absteigend nach dem ABC oder dem Vorkommen im Sprachgebrauch (englische Angebot) angeordnet werden.
Besonderheit:

  • Wenn man die Visualisierung direkt auf der Webseite nutzt, kann man auf die Begriffe klicken. Der Dienst bindet die Google-Suche ein und blendet passende Bilder unten auf der Seite ein.
  • Bei gedrückter linker Maustaste lassen sich die Begriffe verschieben und sogar auf einem seperaten “Arbeitsbereich” ablegen.

Der Dienst benötigt keine Anmeldung.

 

Es gibt weitere Angebote, die aber aus meiner Sicht (zur Zeit) keinen Mehrwert bieten (z.B. TagCrowd) oder die Cloud mit URLs verbinden (z.B. Tagul, Anmeldung erforderlich).

Jan Koop Visualisierungsmöglichkeit , , ,

Sympodium – Das kleine SMARTBoard für das Pult

12. Februar 2010

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Ich habe die Rubrik “Erste Schritte mit dem SMARTBoard” um einen Bericht über das Sympodium von SMART erweitert, den eine Kollegin von mir geschrieben hat.

Um den Aufbau der “Ersten Schritte mit dem SMARTBoard” nicht zu unübersichtlich zu machen, sei mir an dieser Stelle ein kurzes Vorwort gegönnt:

Im Umgang mit hörgeschädigten Kindern wird besonders deutlich, wie Kommunikation gelingen kann – oder wo Kommunikation eben nicht gelingt. Dabei spielt auch die (Lern-) Umgebung eine große Rolle. Gelingenden Kommunikation findet am ehesten statt, wenn die Gesprächspartner sich ansehen (“Antlitzgerichtetheit”).
Das bedeutet: “Sprich nur, wenn dein Gegenüber dich ansieht.”

Das dieses Prinzip nicht nur in der Hörgeschädigtenpädagogik zur Normalität gehören sollte, hat jeder bereits erlebt, der eine SMART-Fortbildung besucht hat.
(Einfach mal die Position des Trainers am Board beobachten. Es besteht überwiegend die Möglichkeit, ihm ins Gesicht zu schauen.)

Aus diesem Grund stand bei uns in jeder Hörgeschädigtenklasse ein Tageslichtschreiber. Der Unterrichtsinhalt kann schriftlich festgehalten werden und die Versuchung entsteht nicht, eben schnell noch etwas zu sagen, während man noch Richtung Tafel schaut. Da beim Schreiben auf dem Tageslichtschreiber das Gesicht immer der Klasse zugewandt ist, ist auch immer die Voraussetzung für gelingende Kommunikation gewährleistet.

Für den Unterricht in den SMARTBoard-Klassen gibt es eine tolle Ergänzung, welches die Vorteile des Tageslichtschreibers mit denen des SMARTBoards koppelt: das Sympodium. Ein Touchscreen-Monitor, auf dem “das Tafelbild vom SMARTBoard” zu sehen ist und welcher mit einem Stift bedient werden kann – die ideale Ergänzung zum SMARTBoard!

Hier übergebe ich den “Stift” meiner Kollegin Gundel Döhner -> Bericht über das Sympodium von SMART

[SMART Sympodium: http://www2.smarttech.com/st/de-DE/Products/Interactive+Pen+Displays/default.htm]
[Sympodium - Erfahrungsbericht: http://www.zaubertafel.net/erste-schritte-mit-dem-smartboard/#SmartSympodium]

Jan Koop SMART Board ,

Kein DSL – keine Beiträge

17. Dezember 2009

So langsam beginne ich zu realisieren, dass die Aufschaltung seitens des Providers wohl erst 2010 erfolgen wird! :-/

Rückblick:
Ein Umzug stand bevor und anfang November schien alles mit dem Provider besprochen zu sein. Stutzig wurde ich diese Woche, als immer noch kein DSL funktionierte und “komische” Briefe vom Provider eintrudelten (…ich sei auch ohne DSL weiter an den Vertrag gebunden…).
Es folgten wieder Telefonate und seit dieser Woche heißt es nun: In 2-4 Wochen bin ich wieder am Netz – hoffe ich mal!

Jan Koop In eigener Sache